Wireless Tastatur mit Touchpad – KeySonic ACK-540 RF+

Nachdem ich mich lang genug mit einer kabelgebundenen Tastatur/Maus bei der Konfiguration meines HTPCs im Wohnzimmer herumgeärgert hatte machte ich mich auf die Suche nach einer kabellosen Lösung, die aber auch Wohnzimmer gerecht sein musste. Nach ausgiebiger Recherche entschied ich mich für die KeySonic ACK-540 RF+ für knapp 40 €. Also ab zum PC-Laden meines Vertrauens und gekauft das gute Stück.

Auf der Ladentheke erhielt ich dann eine kompakte Verpackung mit Sichtfenster, das den Blick auf eine flache Tastatur mit eng stehenden Tasten freigab. In der Handballenauflage ist ein Touchpad integriert. Die Verbindung zum PC erfolgt per Funk über ein USB-Empfangsteil, das die Abmessungen eines großen USB-Sticks hat. Um eng nebeneinander liegende USB-Ports nicht zu blockieren ist ein ca. 20 cm langes USB-Verlängerungskabel beigelegt. Zudem liegen zwei AAA-Batterien für die Tastatur bei.
 

Handhabung
Nach dem Anstecken und der Synchronisation (Sync-Taste auf Tastatur und Stick) wurde die Tastatur/Maus problemlos erkannt. WinXP installiert dann generische USB-HID Treiber und auch unter Linux (Ubuntu 10.04) funktioniert die Tastatur sofort ohne Probleme. Dank der Funktechnikim 2,4 GHz Band ist kein direkter Sichtkontakt zwischen Empfänger und Tastatur nötig. Der Hersteller gibt eine Reichweite von 10 m an, die Verwendung im Wohnzimmer (ca. 2-5 m) läuft problemlos. Die Tastatur macht einen wertigen Eindruck, dank der SoftSkin-Oberfläche fühlt sich die Tastatur gut an. Die Tasten besitzen einen angenehmen Druckpunkt, lediglich die enge Anordnung und die Positionierung der Sondertasten sind gewöhnungsbedürftig. Für die Bedienung des Media Centers reicht das aber allemal. Auf der Rückseite ist ein An-/Ausschalter angebracht (der vor Inbetriebnahme auch angeschaltet werden sollte ^^). Mit zwei Fingern auf dem Touchpad wird die Bildlauffunktion aktiviert, was im Praxiseinsatz sehr gut funktioniert und mit drei Fingern die rechte Maustaste-Funktion. Allgemein reagiert das Touchpad sehr präzise auf Eingaben/Bewegungen. Die Tasten unterhalb des Touchpads sind gewöhnungsbedürftig und etwas schlecht zu bedienen.

Fazit
Insgesamt bin ich rundum zufrieden. Dank der kompakten Abmessungen und der einfachen und präzisen Bedienung per Touchpad ist das KeySonic ACK-540 RF+ prädestiniert als Wohnzimmer taugliches Steuergerät für das MediaCenter.
+ gute Verarbeitung
+ kompakte Abmessungen
+ liegt gut in der Hand
+ präzises Touchpad
+ Funkanbindung problemlos
- eng stehende Tasten
- Sondertasten ungewohnt platziert
- Maustasten schlecht platziert und nicht gut bedienbar

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Selbstbau-HTPC mit dem MS-TECH LC01

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Der hier beschriebene HTPC sollte so günstig wie möglich sein, aber dennoch als (bedingt) spieletauglicher PC geeignet sein. Als Plattform wurde ein Mainboard mit Nvidia Onboard-Grafik (Geforce 8200) gewählt, das somit VDPAU tauglich ist. Mit einer AMD X2 240 CPU … Continue reading

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VDR/XBMC Lösung für TV in der ganzen Wohnung

In meiner alten 1-Zimmer-Wohnung waren die Anforderungen an die Unterhaltungselektronik aufgrund der Raumsituation einfach zu erfüllen. Neben der PC-Ecke mit Desktop-Rechner und Fileserver tat ein Asus !Oplay mit einem langen Patchkabel lange Zeit seinen Dienst.

Neue Wohnung, neues Glück (sprich Freundin^^) verlangte nach gewissen Annehmlichkeiten. Nach der Erkenntnis, dass nur im Wohnzimmer eine TV-Anschlussmöglichkeit gegeben ist, aber auch TV im Schlaf- und im Wohnzimmer gewünscht ist, fing ich an nach Lösungen zu suchen. Die anfängliche Euphorie schlug aber angesichts der Möglichkeiten bzw. Kosten schnell in Ernüchterung um:

  • Löcher bohren und Sat-Kabel legen (durch 3 Räume inkl. Bad) -> keine gute Idee
  • Telekom-IPTV  via WLAN/dLAN -> laufender Sky- und Provider-Vertrag -> keine gute Idee
  • Funkübertragung TV-Signale -> teuer, störanfällig und qualitativ mau -> keine gute Idee
  • VDR-Lösung mit Streaming-Server -> Bastellösung mit vielen Features -> genau sowas hatte ich mir vorgestellt *g

Netzwerk

Für die Umsetzung des Vorhabens waren natürlich noch einige “Detailfragen” offen. Der Streaming-Client im Schlafzimmer muss natürlich an das Netzwerk angebunden sein. Da natürlich eine kabellose Lösung angestrebt wurde, kommt nur WLAN und/oder dLan in Frage. Dummerweise  sind vier Räume netzwerktechnisch zu verbinden: Wohnzimmer mit SAT-Anschluss/TV und Streaming-Server, Arbeitszimmer mit Fileserver und Workstations, Schlafzimmer mit TV und Streamingclient und Flur mit Telefondose/Internet. Momentan sind beide Lösungen im Einsatz – WLAN für die Internetverbindung und dLAN für die Vernetzung zwischen den Räumen.

Rechner

Zum Betrieb der Streaming-Infrastruktur sind logischerweise mindestens zwei Rechner notwendig – einer als Server (evtl. auch Client) und ein Streaming-Client. Der Server beinhaltet die TV-Karte(n) und ist für TV-Empfang, Aufnahme und Streaming zuständig. Als Server kommt eine alter Desktop-Rechner zum Einsatz, der mit einer relativ stromsparenden AMD-CPU und passiver Nvidia-Grafikkarte in einem dezent schwarzen (gedämmten) Chieftech-Gehäuse zwar nicht unbedingt ein Hingucker ist, aber momentan genügen soll. Als TV-Karte kommt zum Anfang eine günstige Technisat SkyStar 2 DVB-S PC TV Karte zum Einsatz. In naher Zukunft soll aber auch noch eine zweite Karte nach dem DVB-S2-Standard integriert werden, um auch die wenigen freien HDTV-Sender genießen zu können.

Der Client-Rechner für das Schlafzimmer sollte dann aber doch etwas dezenter ausfallen. Anfangs hatte ich mit einer Atom/ION-Lösung geliebäugelt, da hier der Stromverbrauch, Lautstärke und Größe doch starke Pluspunkte sind. HDTV soll ja auch auf diesen recht schwachbrüstigen Klein-Computern dank VDPAU gut funktionieren. Den Ausschlag für die Entscheidung zugunsten eines “vollwertigen” PCs gab dann aber der Wunsch nach der Spieletauglichkeit, so dass hier ein möglichst günstiger HTPC – Marke Eigenbau angeschafft werden sollte, der zumindest rudimentären Spielgenuß ermöglicht.

Software

Es gibt eine ganze Reihe an Media-Center-Softwarepaketen, die mehr oder weniger für mein Vorhaben geeignet sind. Als am besten geeignete Softwarelösung erwies sich nach langer Recherche die Kombination aus dem Video Disk Recorder (VDR) von Klaus Schmidinger und dem Media Center (XBMC). Weitere Infos zum aktuellen Entwicklungsstand sowie weiterführende Links findet ihr unter http://www.vdr-wiki.de/wiki/index.php/XBMC-FAQ. Als Betriebssystem kommt dabei Ubuntu 10.04 LTS (Lucid Lynx) zum Einsatz. Zum Beispiel auf

 

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